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Wurzelspitzenresektion

Oft die letzte Möglichkeit zur Zahnerhaltung

Mit der Wurzelspitzenresektion lassen sich kranke Zähne retten, bei denen eine Wurzelbehandlung und Revision nicht den gewünschten Therapieerfolg erzielt hat. Der chirurgische Eingriff ist eine wichtige Maßnahme um anhaltende Schmerzen zu lindern. Die Wurzelspitze eines Zahnes inklusive der dort vorhandenen entzündlichen Veränderungen wird entfernt und der Wurzelkanal an dem gekürzten Ende bakteriendicht verschlossen. Um die Wurzelspitzenresektion so schonend wie möglich durchzuführen, kommen in der Zahnarztpraxis Dr. Ludwig und Kollegen in Fürth moderne Geräte und Technik der neusten Generation zum Einsatz. – Geräte und Techniken der neuesten

Wann ist eine Wurzelspitzenresektion nötig?

Unsere Wurzelbehandlungsspezialisten Frau Dr. med. dent. Miriam Bebenek und Zahnarzt Marco Zapf nehmen die Operation vor, wenn die Entzündung im Bereich der Wurzelspitze im Anschluss an eine herkömmliche Wurzelbehandlung nicht abklingt. In einigen Fällen zeigen Röntgenbilder auch, dass eine genauere Untersuchung des feinen Gewebes mittels einer Gewebeentnahme nötig ist. Folgende Indikatoren deuten ebenfalls auf die Durchführung einer Wurzelspitzenresektion hin:

  • Zahnverletzungen z.B. in Form einer Wurzelfraktur
  • Zysten
  • Abnorme Wurzelverhältnisse
  • Tumorverdacht
  • Komplikationen bei der vorangegangenen Wurzelbehandlung, wie Schwierigkeiten beim Aufbereiten des Wurzelkanals oder abgebrochene Wurzelkanalinstrumente 

Wie läuft eine Wurzelspitzenresektion ab?

In unserer Zahnarztpraxis Dr. Ludwig und Kollegen in Fürth/Nürnberg führen wir die Wurzelspitzenresektion unter örtlicher Betäubung durch, damit diese möglichst schmerzfrei abläuft. In einem ersten Schritt durchtrennen wir dann das Zahnfleisch und die Knochenhaut. Ist der Knochen frei zugänglich, wird er an der Spitze vorsichtig mit speziellen Knochenfräsen abgetragen. Dies geschieht unter ständiger, sorgfältiger Kühlung. Als Folge ist nun das entzündete Gewebe gut zu sehen. Die Wurzelspitze wird mit einer Fräse um zwei bis drei Millimeter gekürzt, um die hauchfeinen, verästelten Ausläufer des Wurzelkanales möglichst vollständig zu entfernen. In einigen Fällen ist eine stärkere Kürzung der Wurzelspitzen notwendig, zum Beispiel, wenn die Wurzeln stark gekrümmt sind oder bei einer vorherigen Behandlung eines der dünnen Instrumente abgebrochen ist.

Nun erweitert unser kompetentes Team von der Zahnkrone her den Wurzelkanal, desinfiziert, trocknet und füllt ihn. Da das entzündete Gewebe nun vollständig entfernt ist, kann das Weichgewebe wieder zurückgeklappt und vernäht werden. Mittels einer Röntgenaufnahme kontrollieren wir die Wurzelfüllung und die Resektion noch einmal. Die Zahnkrone erhält vorerst einen provisorischen Verschluss, der nach der abgeschlossenen Wundheilung durch eine endgültige Füllung ersetzt wird.

Was ist nach der Operation zu beachten?

Im Anschluss an den abgeschlossenen Eingriff dürfen Sie keine Nahrung zu sich nehmen, während die örtliche Betäubung noch wirkt. Auch auf das Rauchen und Kaffeetrinken sollten Sie in den ersten 24 Stunden verzichten. Bitte vermeiden Sie in dieser Zeit auch größere körperliche Anstrengungen. Die Kühlung der betroffenen Stelle mit Kühlakkus und Kühlpads lindert Beschwerden und beugt Schwellungen und Blutergüsse vor. Achten Sie auf eine gute Mundhygiene, denn diese ist ebenfalls förderlich für den erfolgreichen Heilungsverlauf. Nach sieben bis zehn Tagen entfernen wir dann die Nähte, da die Wunde im Normalfall bis dahin verheilt ist. Um die Heilung im Bereich des Knochens zu überprüfen, vereinbaren wir nach etwa drei bis sechs Monaten einen erneuten Röntgenkontrolltermin.

Sie haben weitere Fragen zur Wurzelspitzenresektion? Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Zahnarztpraxis Dr. Ludwig und Kollegen. In der Metropolregion Nürnberg, Fürth und Erlangen sind wir gerne für Sie da!