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Prophylaxe mit Xylitol – Wie geht das?

Karies lässt sich durch regelmäßiges Zähneputzen zu Hause und eine gute Prophylaxe beim Zahnarzt vermeiden – das weiß jeder. Wenige wissen aber, dass der Zuckeraustauschstoff Xylitol die Entstehung der gefährlichen Zahnlöcher ebenfalls verhindern hilft. Die heute in vielen Kaugummis und Lebensmitteln enthaltene Süßkraft reduziert die Bildung von Plaque durch Kariesbakterien erheblich. Xylitol verhält sich also genau umgekehrt zu herkömmlichem Zucker.

Was ist Xylit?

Xylit ist ein natürlicher Zuckeraustauschstoff, der erst in den letzten Jahren an Bekanntheit gewonnen hat. Ähnlich wie Sorbit süßt dieser Zuckeralkohol etwa gleich stark wie Zucker, hat jedoch eine deutlich niedrigere Energiedichte und somit nur die Hälfte der Kalorien von herkömmlichem Zucker. Bei Xylit bzw. Xylitol handelt es sich im Gegensatz zu Süßstoffen wie Aspartam oder Saccharin zudem um einen natürlichen Zuckeraustauschstoff. Er kommt in manchen Gemüsearten, Beeren oder in Birkenholz vor, weshalb er auch unter dem Namen Birkenzucker bekannt ist. Selbst der menschliche Körper stellt Xylit während der Verarbeitung von Kohlenhydraten selbst her. Deshalb ist unser Körper an Xylit in kleineren Mengen bereits gewöhnt.

Vorteile von Xylit

Xylit kann ganz ähnlich wie Zucker verwendet werden. Der Vorteil von Xylitol ist nicht nur der geringere Kaloriengehalt und seine Natürlichkeit. Forscher haben zudem herausgefunden, dass Xylit die Zähne vor Karies schützt und das Kariesrisiko um über 80% sinken lässt. Zudem wird die Mineralisation von Zähnen unterstützt und Zahnbeläge verringert. Während Zucker also rundum negative Auswirkungen auf unsere Zähne hat, wirkt sich die Verwendung von Xylit sogar positiv auf Zähne und Mundraum aus. Wer also öfter Heißhunger nach Süßem bekommt oder seine Kinder von Süßigkeiten entwöhnen möchte, kann Xylit bedenkenlos als gesunde Alternative einsetzen. Denn sein süßer Geschmack befriedigt die Lust auf Süßes genauso wie Zucker. Deshalb eignet sich der Birkenzucker auch hervorragend zur Prophylaxe.

Wie kann Xylit bei der Prophylaxe helfen?

Durch seine positiven und zahngesundheitsfördernden Eigenschaften kann der natürliche Zuckeraustauschstoff Xylit ideal zur alltäglichen Prophylaxe eingesetzt werden – besonders dann, wenn Zahnbürste und Zahnpasta mal nicht zur Hand sind. Um von den zahnschützenden Eigenschaften des Xylits zu profitieren, sollte mehrmals täglich oder zumindest nach den Mahlzeiten eine Mundspülung mit Xylitol durchgeführt werden. Dafür wird ein halber Teelöffel Xylit für zwei Minuten in den Mund genommen, der Rest ausgespuckt und der Mund nicht ausgespült. So kann sich das Xylit mit dem Speichel verbinden und seine Wirkung im Mundraum entfalten. Alternativ können auch Xylit-Pastillen oder -Kaugummis verwendet werden.

Mehr zur Prophylaxe in der Zahnarztpraxis Dr. Ludwig und Kollegen in Fürth erfahren Sie hier. Gerne können Sie uns auch direkt kontaktieren – wir freuen uns auf Sie!

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