Alte Reutstraße 172, Fürth 90765
0911-79 19 20
Die Kinderzahnmedizin ist ein wichtiger Bereich unserer Zahnarztpraxis in Fürth. Wir legen früh den Grundstein für gesunde Zähne ein Leben lang. Und wir helfen Kindern, eine positive Einstellung zum Zahnarzt zu entwickeln.
Sobald der erste Milchzahn durchbricht, sollten Sie Ihr Kind zu uns mitbringen. So gewöhnt es sich spielerisch und ohne Druck an Vorsorge und Behandlung. Unsere Kinderzahnärztinnen sind im Umgang mit Kindern und Jugendlichen gut geschult.
Sie schaffen eine entspannte Atmosphäre und Augenhöhe für unsere kleinen Patienten. So sind wir in Fürth und der Region Nürnberg die Zahnarztpraxis für die ganze Familie.


Dr. med. dent. Maria Brunner

Aileen Klinge

Viele Eltern denken, Milchzähne brauchen keine gute Pflege, weil sie schnell ausfallen. Das ist falsch. Milchzähne halten den Platz für die bleibenden Zähne frei. Sie beeinflussen die Kiefer- und Sprachentwicklung. Deshalb schützen und pflegen wir sie besonders.
Unser Zahnkrokodil Schnappi begleitet die Kinder durch den Besuch. Gemeinsam mit unseren Kinderzahnärztinnen Frau Dr. Brunner und Frau Klinge erklärt es Schritt für Schritt, was passiert. Kinder sind neugierig und offen für Neues. Diese Neugier nutzen wir. So wird der Besuch für Ihr Kind zu einer positiven Erfahrung. Unser Behandlungszimmer ist kindgerecht eingerichtet. Dort kann Ihr Kind schon beim ersten Besuch Vertrauen aufbauen.
Den kleinen Patienten gehört hier große Aufmerksamkeit. In der beruhigenden Atmosphäre unseres kindergerecht eingerichteten Behandlungszimmers können Ihre Kleinen so schon beim ersten Besuch ein angstfreies und vertrauensvolles Verhältnis zum Zahnarzt aufbauen.
Keine Schmerzen bedeutet auch keine Angst. Sollten unsere Kinderzahnärzte trotz regelmäßiger Prophylaxe doch einmal einen Zahn reparieren müssen, bieten wir Ihrem Kind in unserer Praxis sanfte Therapiemethoden. Um ihm eine traumafreie Entwicklung zu ermöglichen, setzen wir Narkosebehandlungen nur in besonderen Fällen ein. Stattdessen nutzen wir die beruhigende und schmerzmindernde Wirkung von Lachgas.
Über eine kleine Nasenmaske, die wie eine Clownsnase aussieht, führen wir das Lachgas-Sauerstoff-Gemisch zu und versetzen die kleinen Patienten so in einen Zustand leichter Euphorie und Entspannung. Ihr Kind bleibt während der gesamten Behandlung wach und voll ansprechbar. Durch das Lachgas erhöht sich die Akzeptanz gegenüber den Maßnahmen, die wir zur Zahnbehandlung durchführen müssen. Ist die Behandlung abgeschlossen und wird das Lachgas nicht mehr zugeführt, lässt die Wirkung schnell nach und der Normalzustand tritt wieder ein.
Unsere Leistungen im Bereich Kinderzahnheilkunde umfassen:
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In den meisten Fällen gelingt die Behandlung bei Kindern mit Lachgas oder mit einer örtlichen Betäubung. Manchmal ist eine Behandlung unter Narkose aber die bessere Wahl. Dann sprechen wir das offen mit Ihnen ab und treffen die Entscheidung gemeinsam nach medizinischer Abwägung.
Eine Narkose kann zum Beispiel sinnvoll sein, wenn:
– die Angst Ihres Kindes so groß ist, dass auch Lachgas nicht ausreicht,
– der Würgereiz sehr stark ist,
– mehrere Behandlungen in einem Termin erledigt werden sollen,
die Behandlung groß oder komplex ist.
Die Narkose heißt ITN (Intubationsnarkose). Ihr Kind atmet dabei selbst und schläft tief. Es nimmt die Behandlung nicht bewusst wahr. Anästhesisten des Medizinzentrums Erlangen kommen zu den ITN-Terminen in unsere Praxis. Wir arbeiten seit langem vertrauensvoll mit den Kollegen zusammen. Sie überwachen die Narkose während der gesamten Behandlung. Danach erholt sich Ihr Kind in unserem eigenen Aufwachraum.
Mehr zu diesem Angebot finden Sie auf unserer Seite Lachgas & Narkose.
Die gesetzliche Krankenkasse kann die Narkose für Ihr Kind übernehmen, wenn sie medizinisch notwendig ist. Die Kasse entscheidet im Einzelfall. Wir prüfen mit Ihnen vorab, ob das bei Ihrem Kind zutrifft. Eine Narkose auf eigenen Wunsch ist eine Privatleistung. Wir informieren Sie gern vorab über die Kosten.
Die richtige Pflege der Milchzähne und regelmäßige Termine zur Kinderprophylaxe schaffen die Basis für gesunde Zähne im Jugend- und Erwachsenenalter. Dazu gehört das Zähneputzen genauso wie die Ernährung und die richtige Getränkeauswahl. Bei uns lernen Ihre Kinder, wie sie ihre Zähne gründlich und effektiv selbst pflegen. Das Team rund um unsere Kinderzahnärztinnen und unser Maskottchen Schnappi erklärt, warum die Mundhygiene so wichtig ist. Wir beantworten geduldig und verständlich die vielen Fragen der Kleinen und verraten den Kindern auch, wie sie neben dem Zähneputzen mit der richtigen Ernährung viel für die Gesundheit der Zähne tun können. Individuell für jedes Kind entsteht dabei auch ein Vorsorgeplan, mit dem wir die Zahngesundheit in der Zahnarztpraxis Dr. Ludwig und Kollegen in Fürth auf dem Weg ins Erwachsenenleben überprüfen und unterstützen möchten.
- Gründliche Untersuchung zur Feststellung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten
- Risikoabschätzung für Karies
- Ernährungs- und Mundhygieneberatung für die Erziehungsberechtigten
- Verschreibung von Fluoridierungsmitteln zur Zahnhärtung
- Empfehlung von Mundhygieneartikeln
- Fluoridierung
Wie die bleibenden Zähne, werden Milchzähne heute ausschließlich mit natürlichen, zahnfarbenen Materialien gefüllt. Zur Reparatur von kleineren und mittelgroßen kariösen Defekten verwenden wir bevorzugt hochwertige Materialien aus Kunststoff, wie das sogenannte Komposit, welches mit Keramik verstärkt wird. Die Füllungen halten dann bei richtiger Anwendung dauerhaft, das heißt bis die letzten Milchzähne ungefähr im 13. Lebensjahr ausfallen und die bleibenden Zähne nachkommen.
Die ersten Zähne haben im Vergleich zu den bleibenden Zähnen einen verhältnismäßig großen Zahnnerv. Kariesbakterien können daher bei den Milchzähnen schnell zu einer Entzündung des Nervengewebes führen. Dringt die Entzündung durch den Nervenkanal weiter in das umliegende Knochengewebe vor, entsteht häufig ein Abszess und damit eine „dicke Backe“. Die betroffenen Zähne müssen dann im schlimmsten Fall gezogen werden, da sie die darunter liegenden Ansätze der bleibenden Zähne gefährden. Um dies zu vermeiden, führen wir in der Kinderzahnarztpraxis bei stark zerstörten Milchzähnen eine Wurzelbehandlung durch. Wie bei der Erwachsenen-Endodontie entfernen wir das infizierte Nervengewebe schonend und versorgen den Zahn mit einer Füllung und einer Kinderkrone.
Wenn die Milchzähne schon sehr stark durch Karies angegriffen sind, können wir in der Kinderzahnmedizin mit Kinderkronen trotzdem für einen weiteren Zahnerhalt sorgen. Die Kinderkronen oder Milchzahnkronen überkappen den gesamten beschädigten Zahn und bauen diesen stabil und haltbar wieder auf. Dies ist nicht nur wichtig, um die voll Kaufunktion wiederherzustellen, sondern auch, um als Platzhalter für die bleibenden Zähne dienen. Die Kinderkronen bestehen im Backenzahnbereich aus Edelstahl und im sichtbaren Frontzahnbereich aus Kunststoff oder Keramik. Sie können in unserer Praxis in nur einer Sitzung eingesetzt werden und überzeugen durch ihre Langlebigkeit und Belastbarkeit.
Geht ein Milchzahn trotz aller Bemühungen verloren, wird die Kieferentwicklung beeinträchtigt und die Nachbarzähne verschieben sich. Dies führt beim späteren Wechsel zu den bleibenden Zähnen zu Platzmangel – Zahnfehlstellungen entstehen, die eine aufwändige Korrektur durch eine Zahnspange nötig machen. Tritt der Zahnverlust im Schneidezahnbereich auf, können Zahnlücken zu Sprachstörungen und zu Hänseleien der betroffenen Kinder führen. Um dies zu verhindern, ersetzen wir den fehlenden Zahn in unserer Kinderzahnarztpraxis mit einem Platzhalter. Gerne beraten wir Sie individuell zur Kinderzahnbehandlung nach vorheriger Terminvereinbarung.
Sobald die ersten Milchzähne durchkommen – das geschieht etwa mit 6 -9 Monaten. Verwenden Sie zunächst eine weiche Kinderzahnbürste und nur wenig fluoridierte Kinderzahnpasta. Dass kleine Mengen der Zahnpasta verschluckt werden, ist normal und völlig unbedenklich. Im Gegenteil: Dabei wird wertvolles Fluorid aufgenommen, was die zusätzliche Einnahme von Fluoridtabletten hinfällig macht.
Es wird Kinderzahnpasta mit Fluorid empfohlen. Diese Produkte enthalten 1000 ppm Fluorid. Bis zum 2. Geburtstag sollte eine Reiskorn-große Menge verwendet werden, danach Erbsen-groß.
Kommen Sie uns nicht zuvor! Unser Behandlungskonzept hat zum Ziel, dass Ihr Kind den ersten Termin möglichst angstfrei erlebt, um positiv auf weitere Sitzungen eingestimmt zu werden. Hier brauchen wir Ihre Unterstützung: Äußern Sie sich vor dem ersten Termin bitte nur positiv über Ihre persönlichen Erfahrungen. In der Praxis ist Ihr Kind die Hauptperson. Lassen Sie ihm deshalb den Raum, sich frei zu äußern und überlassen Sie uns die Regie, ihm alles zu zeigen und zu erklären.
Steht Ihr Kind der zahnärztlichen Behandlung sehr ängstlich gegenüber, empfiehlt sich für eine entspannte Behandlung die Gabe von Lachgas. Bei der Lachgas-Sedierung handelt es sich um eine minimale, risikoarme und gut steuerbare Form der Sedierung, die über eine Nasenmaske zugeführt wird. Lachgas führt zu einer inneren Ruhe, wirkt entspannend sowie angstmindernd. Außerdem werden mögliche Schmerzen weniger stark empfunden und der Würgereiz minimiert. Ihr Kind ist während der gesamten Behandlung ansprechbar und alle natürlichen Schutzreflexe bleiben erhalten.
Nuckeln ist für Ihr Baby eine elementare Bedürfnishandlung. Um spätere Zahnfehlstellungen zu vermeiden, sollte es aber spätestens ab dem 3. Lebensjahr langsam abgewöhnt werden. Alternativ kann ein kieferfreundlicher Schnuller angeboten werden. Er ist dem Daumen in jedem Fall vorzuziehen.
Bakterien verwandeln Zucker in Säuren, die den Zahn angreifen und Karies verursachen. Diese Bakterien werden von den Eltern (z.B. Schnuller oder Löffel abschlecken) schon früh übertragen. Achten Sie deshalb auf eine gute Mundhygiene und lassen Sie regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung durchführen, um das Übertragungsrisiko möglichst zu senken. Vorsicht: Kariöse Milchzähne stecken allmählich auch die anderen Zähne an. Besonders gefährdet sind hier die mit sechs Jahren durchbrechenden bleibenden Backenzähne. Deshalb ist es so wichtig, bereits die Milchzähne zu behandeln, falls diese an Karies erkrankt sind.
Fluorid ist ein Spurenelement, das auch in unserem Körper vorkommt. Es härtet den Zahnschmelz und macht die Zähne widerstandsfähiger gegen Säureangriffe durch Bakterien. Der Fluoridgehalt in unserer Nahrung ist jedoch zu gering um unseren tatsächlichen Bedarf zu decken. Deshalb sollte Fluorid zusätzlich über Zahnpasten, Spüllösungen oder Gel aufgenommen werden. Zudem kann das wichtige Spurenelement in Tablettenform oder als fluoridiertes Speisesalz zugeführt werden. In der Praxis beraten wir Sie gerne, welche Form für Ihr Kind geeignet ist.
Fläschchenkaries kann entstehen, wenn Sie Ihrem Kind sehr häufig nachts die Flasche geben. Ob Tee, Säfte oder Milch – Ursache ist, dass Kinder den letzten Schluck oft stundenlang im Mund behalten, bevor sie wieder einschlafen. Außerdem ist die reinigende Speichelbildung nachts reduziert. Typisch für diese äußerst schnell verlaufende Kariesform ist, dass zuerst weiße Flecken an den Schneidezähnen entlang des Zahnfleischrandes entstehen, die sich später gelbbraun verfärben. Die Zähne werden dann von innen heraus brüchig.
Außer in süßen Limonaden ist auch Fruchtsäften ein hoher Zuckeranteil versteckt. Zum Beispiel enthält ein Liter Fruchtnektar rund 50 Stück Würfelzucker, ein Liter Apfelsaft enthält immer noch 35 Stück Würfelzucker. Zudem können Fruchtsäuren den Zahnschmelz schädigen. Geben Sie Ihrem Kind deshalb nur Fruchtsäfte zu den Hauptmahlzeiten. Dazwischen und nachts sollte Ihr Kind nur Wasser als Durstlöscher bekommen.
Mit Verboten bewirken Sie nur das Gegenteil, denn Bonbons und Schokolade werden so nur noch interessanter! Versuchen Sie statt dessen, Ihrem Kind ein gutes Vorbild in Ernährungsfragen zu sein. Bieten Sie ihm viel Obst und möglichst wenig zuckerhaltige Nachspeisen an. Damit wird der größte Heißhunger auf Süßes im Vorfeld gedämpft.
Eine Narkose ist bei Kindern die Ausnahme. Wir setzen sie ein, wenn Lachgas oder eine örtliche Betäubung nicht ausreichen oder die Behandlung sehr umfangreich ist. Ob sie nötig ist, entscheiden wir nach einer ärztlichen Untersuchung. Das besprechen wir vorher mit Ihnen.
Die gesetzliche Krankenkasse kann die Kosten übernehmen, wenn die Narkose medizinisch notwendig ist. Die Kasse entscheidet im Einzelfall. Wir klären das mit Ihnen vor dem Termin.