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Fragen an den Kinderzahnarzt

Ab welchem Alter sollen wir mit dem Zähneputzen beginnen?

Sobald die ersten Milchzähne durchkommen – das geschieht etwa mit 6 -9 Monaten. Verwenden Sie zunächst eine weiche Kinderzahnbürste und nur wenig fluoridierte Kinderzahnpasta. Dass kleine Mengen der Zahnpasta verschluckt werden, ist normal und völlig unbedenklich. Im Gegenteil: Dabei wird wertvolles Fluorid aufgenommen, was die zusätzliche Einnahme von Fluoridtabletten hinfällig macht.

Welche Zahnpasta soll zum Zähneputzen verwendet werden?

Es wird Kinderzahnpasta mit Fluorid empfohlen. Diese Produkte enthalten 550 ppm Fluorid – bei mehr als 550 ppm sollte die Zahncreme erst ab sechs Jahren angewendet werden.

Wie kann ich mein Kind auf den ersten Zahnarztbesuch vorbereiten?

Kommen Sie uns nicht zuvor! Unser Behandlungskonzept hat zum Ziel, dass Ihr Kind den ersten Termin möglichst angstfrei erlebt, um positiv auf weitere Sitzungen eingestimmt zu werden. Hier brauchen wir Ihre Unterstützung: Äußern Sie sich vor dem ersten Termin bitte nur positiv über Ihre persönlichen Erfahrungen. In der Praxis ist Ihr Kind die Hauptperson. Lassen Sie ihm deshalb den Raum, sich frei zu äußern und überlassen Sie uns die Regie, ihm alles zu zeigen und zu erklären.

Wie hilft eine Behandlung unter Lachgas  meinem Kind?

Steht Ihr Kind der zahnärztlichen Behandlung sehr ängstlich gegenüber, empfiehlt sich für eine entspannte Behandlung die Gabe von Lachgas. Bei der Lachgas-Sedierung handelt es sich um eine minimale, risikoarme und gut steuerbare Form der Sedierung, die über eine Nasenmaske zugeführt wird. Lachgas führt zu einer inneren Ruhe, wirkt entspannend sowie angstmindernd. Außerdem werden mögliche Schmerzen weniger stark empfunden und der Würgereiz minimiert. Ihr Kind ist während der gesamten Behandlung ansprechbar und alle natürlichen Schutzreflexe bleiben erhalten.

Daumen oder Schnuller – was ist besser?

Nuckeln ist für Ihr Baby eine elementare Bedürfnishandlung. Um spätere Zahnfehlstellungen zu vermeiden, sollte es aber spätestens ab dem 3. Lebensjahr langsam abgewöhnt werden. Alternativ kann ein kieferfreundlicher Schnuller angeboten werden. Er ist dem Daumen in jedem Fall vorzuziehen.

Ist Karies ansteckend?

Bakterien verwandeln Zucker in Säuren, die den Zahn angreifen und Karies verursachen. Diese Bakterien werden von den Eltern (z.B. Schnuller oder Löffel abschlecken) schon früh übertragen. Achten Sie deshalb auf eine gute Mundhygiene und lassen Sie regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung durchführen, um das Übertragungsrisiko möglichst zu senken. Vorsicht: Kariöse Milchzähne stecken allmählich auch die anderen Zähne an. Besonders gefährdet sind hier die mit sechs Jahren durchbrechenden bleibenden Backenzähne. Deshalb ist es so wichtig, bereits die Milchzähne zu behandeln, falls diese an Karies erkrankt sind.

Was bewirken Fluoride?

Fluorid ist ein Spurenelement, das auch in unserem Körper vorkommt. Es härtet den Zahnschmelz und macht die Zähne widerstandsfähiger gegen Säureangriffe durch Bakterien. Der Fluoridgehalt in unserer Nahrung ist jedoch zu gering um unseren tatsächlichen Bedarf zu decken. Deshalb sollte Fluorid zusätzlich über Zahnpasten, Spüllösungen oder Gel aufgenommen werden. Zudem kann das wichtige Spurenelement in Tablettenform oder als fluoridiertes Speisesalz zugeführt werden. In der Praxis beraten wir Sie gerne, welche Form für Ihr Kind geeignet ist.

Wie entsteht Fläschchenkaries?

Fläschchenkaries kann entstehen, wenn Sie Ihrem Kind sehr häufig nachts die Flasche geben. Ob Tee, Säfte oder Milch – Ursache ist, dass Kinder den letzten Schluck oft stundenlang im Mund behalten, bevor sie wieder einschlafen. Außerdem ist die reinigende Speichelbildung nachts reduziert. Typisch für diese äußerst schnell verlaufende Kariesform ist, dass zuerst weiße Flecken an den Schneidezähnen entlang des Zahnfleischrandes entstehen, die sich später gelbbraun verfärben. Die Zähne werden dann von innen heraus brüchig.

Schaden Fruchtsäfte den Zähnen meines Kindes?

Außer in süßen Limonaden ist auch Fruchtsäften ein hoher Zuckeranteil versteckt. Zum Beispiel enthält ein Liter Fruchtnektar rund 50 Stück Würfelzucker, ein Liter Apfelsaft enthält immer noch 35 Stück Würfelzucker. Zudem können Fruchtsäuren den Zahnschmelz schädigen. Geben Sie Ihrem Kind deshalb nur Fruchtsäfte zu den Hauptmahlzeiten. Dazwischen und nachts sollte Ihr Kind nur Wasser als Durstlöscher bekommen.

Soll ich den Konsum von Süßigkeiten verbieten?

Mit Verboten bewirken Sie nur das Gegenteil, denn Bonbons und Schokolade werden so nur noch interessanter! Versuchen Sie statt dessen, Ihrem Kind ein gutes Vorbild in Ernährungsfragen zu sein. Bieten Sie ihm viel Obst und möglichst wenig zuckerhaltige Nachspeisen an. Damit wird der größte Heißhunger auf Süßes im Vorfeld gedämpft.

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